Wildstar – ein weiteres MMORPG ohne Charakter?

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Das meint unser Wildstar-Gewinner David Przybyla zum Spiel:

„Wildstar ein weiteres MMORPG ohne Charakter ?

Diese oder eine ähnliche Frage stellen sich bestimmt eine Menge von Leuten. Viele, mich eingeschlossen, haben die Erfahrung gemacht das MMORPG`s kaum mehr als 3-6 Monate oder vielleicht sogar ein Jahr auf dem Markt bleiben bevor sie zu einem F2P (Free to Play) werden.
Doch dieses Spiel hat in meinen Augen eine Menge von Potenzial, das ich denke das derartiges nicht geschehen wird. Und wie gut es genutzt wird sage ich euch nun.

Zuerst einmal muss ich die Grafik von Wildstar loben, denn Wildstar lebt mit und durch die schön gestaltete Comic Grafik. Sie ist bunt, verrückt, lebhaft, verspielt und nicht grau. Natürlich muss man solche Grafik mögen, aber mal im Ernst wer kann zu solch einer traumhaften Grafik nein sagen?
Womöglich die Leute die ihre Umwelt nur in Grautönen sehen.
Auch die Animationen passen zur Grafik, sie sind verspielt und sehr detailreich. Dies gilt genauso auch für die Charaktermodele.

In Wildstar gibt es 2 Fraktionen, einmal die „Guten“ und „Bösen“, die sich um den Planeten Nexus streiten, um den sich das ganze Spiel handelt.

Die gute Fraktion nennt sich „Die Verbannten“, auf Englisch „The Exiles“.
Wobei ich sagen muss, dass der englische Ausdruck mir deutlich mehr gefällt, welcher ein tapferer Haufen von Außenseitern und Söldnern ist. Diese Fraktion besteht aus den typischen Menschen (Was auch sonst.) Den steinhäutigen, furchtlosen und verkaterten Granok.
Den kleinen, rauflustigen Baumknutscher Aurin und zu guter Letzt den intellektuellen, mürrischen und verwesenden Mordesh.
Natürlich besitzt jede Rasse ihre eigene Hintergrundgeschichte.

Die böse Fraktion nennt sich „Das Dominion“ oder „Dominion“ auf Englisch. Ein großer Unterschied ist, bis auf das Fehlen der drei Buchstaben nicht zu erkennen.
Das mächtige Imperium, welches von den Eldan gegründet wurde besteht auch aus vier Rassen.
Den wohlhabenden, disziplinierten und überlegenden Cassianer, die wie Menschen aussehen und wohl auch Menschen sind.
Meiner Lieblingsrasse, die Berechnenden, effizienten und gnadenlosen Mechari, welche Roboterwesen sind.
Den wilden, blutrünstigen und brutalen Draken, die wie große Echsen aussehen.
Und zu guter Letzt den winzigen, brillanten und psychotischen Chua, die aussehen wie große Hamster.

Alle Rassen gefallen mir sehr gut und passen wunderbar in die Welt von Wildstar.

Nun will ich das Kampfsystem von Wildstar näher erläutern.
Das Kampfsystem ist sehr Dynamisch und besteht aus, ausweichrollen und einer Menge Bewegung.
Denn in Wildstar zielt man mit der Fähigkeit manuell auf seine Feinde. Das heißt sobald man eine Fähigkeit auslöst sieht man einen Bereich auf dem Boden markiert(Telegrafensystem), indem das Ziel oder Ziele Schaden erleidet. Dies gilt auch für den Gegner. Somit braucht man Bewegung um nicht verdampft zu werden.
Die Bewegung in Wildstar ist anders, als bei den meisten MMORPG’s denn hier gibt es die Möglichkeit zu Rollen, Sprinten und Doppelsprüngen zu vollführen.

Das Questen in Wildstar ist nicht sehr innovativ. So gibt es Lauf, Sammeln und Töte Quests. Was sich allerdings unterscheidet sind die Pfade, denn bevor man seinen Charakter in Wildstar eintauchen darf, muss man sich zwischen einen von vier Pfaden entscheiden. Es gibt den Kundschafter, welcher Gebiete entdeckt, versteckte Geheimgänge oder Reliquien findet.
Den Soldaten, der Territorien erobert und Feinde erledigt.
Den Siedler, der kleine Stationen, Kampfarenen, Krankenhäuser, Tavernen und Raumhäfen für eure Kumpel baut.
Oder den Wissenschaftler der die Welt untersucht und viele Geheimnisse enthüllt.
Diese Pfade machen echt viel Spaß und sorgen für eine Menge Abwechslung.

Auch das Talentsystem besteht aus mehreren Teilen so gibt es ein klassisches Menü, indem man sich die Talente auswählen und ggf. aufstufen kann und eine Art „Kristarium“, es ist eine Art Brett auf dem man sich in seiner Skillung spezialisieren kann z.B. ,ob man eine Mischung aus Tank/DD seine möchte.

Zuletzt möchte ich etwas zur Personalisierung in Wildstar sagen, denn dies ist für mich und womöglich für viele andere sehr Wichtig.
Zuallererst gibt es die Möglichkeit auf Housing, das heißt man bekommt eine Grundfläche auf dem man sein Haus errichten kann um sich anschließend ausruhen zu könne. Sobald man sich im Haus aus dem Spiel ausloggt, bekommt man Erholungs EP.
Was mich vor allem erfreut hat, ist die Möglichkeit, dass man sein Mount „Reittier“ anpassen kann. Man kann es sich quasi selbst zusammenstellen und somit individuell sein, was in den meisten oder sogar allen mir bekannten MMORPG’S nicht möglich ist.
Und man kann sogar seine Ausrüstung mit erworbenen oder Hergestellten Farben anpassen.

Das Crafting was in dem Spiel ebenfalls groß geschrieben ist, konnte ich leider noch nicht genau ausprobieren.

Fazit: Wildstar ist ein MMORPG mit mehr als genug Charakter. Es überzeugt mich anhand der tollen Grafik sofort und macht sehr viel richtig. Was ich allerdings noch schön gefunden hätte, wäre eine Vertonung. Auf diese kann ich allerdings verzichten. Ich werde es auf jeden Fall weiterspielen und hoffe, dass ich euch mit meiner Review überzeugen konnte Wildstar wenigstens eine Chance zu geben.“

Vielen Dank für eure Teilnahme, wir wünschen euch weiterhin viel Spaß mit Wildstar! Schaut auch immer auf unserem Blog vorbei, denn dann verpasst ihr nichts rund um das Thema Games – jetzt mit Spieletests, Release-Infos, Gewinnspielen und mehr!

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1 Kommentar

  1. Ganz wichtig zu erwähnen ist, finde ich, dass die Dungeons und Raids nur für echte Hardcorespieler sind… nicht im Sinne des Zeiteinsatzes, aber aufgrund des Schwierigkeitsgrades!

    Ich habe gestern mein erstes Dungeon auf Lvl 20 gemeistert und kann sagen.. HAMMER! In WoW wird alles immer weiter vereinfacht, in Wildstar ist eher das Gegenteil der Fall. Was bereits auf Lvl 20 an Telegraphen auf dem Boden umherschwirrt ist genial… Freue mich aufs Raiden, das soll BRUTAL sein!